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EMDR-Traumatherapie*

Es gibt belastende Situationen im Leben, die uns in ihrem Ausmaß überfordern. Bei Trauma bleibt das Erlebte oft „ungeordnet“ im Nervensystem hängen. Fehlt es an Strategien und Bearbeitungsmöglichkeiten, um diese Situationen zu bewältigen, kann es in Folge zu ständigen Erinnerungen, Alpträumen oder sogenannten Flashbacks an die belastende Situation kommen.

EMDR kann zum Beispiel angewendet werden bei traumatischen Ereignissen, posttraumatischen Belastungsstörungen, Unfällen, Trauer, chronischen Schmerzen, Auflösung von Glaubenssätzen, psychosomatischen Erkrankungen, Ängsten/Phobien oder Suchtproblematiken.

Der Patient ist während der Behandlung jederzeit ansprechbar!

Hierbei gehe ich nicht sofort an die Auflösung des traumatischen Themas heran. Eine gute Auflösung des traumatischen Ereignisses dauert erfahrungsgemäß mindestens fünf Sitzungen. Hierzu gehört die Anlage von Ressourcen und einem sicheren Ort, bevor mit dem ersten kleinen belastenden Ereignis gearbeitet wird.

Die Methode wirkt ähnlich der REM-Schlafphase (Rapid Eye Movement), in der über die schnellen Augenbewegungen die Tagesereignisse und -erlebnisse während der Schlafphase verarbeitet werden.
Während der Behandlung wird die Augenbewegung durch die sich vor den Augen bewegende Hand des Therapeuten ausgelöst. Über die bifokale Stimulation der Augen werden unverarbeitete, belastende Situationen oder traumatische Ereignisse aufgelöst und mit neuen positiven Informationen, Gedanken oder Gefühlen überschrieben. Infolge der sehr schnellen Augenbewegungen kommt es zu einer Desensibilisierung der belastenden Situation und zur Neuverarbeitung der Erinnerung. Durch das anschließende Verbinden mit den positiven Gedanken und Gefühlen gelangt der Patient an neue Ressourcen und bekommt die Möglichkeit, kreative Lösungen zu entwickeln.

*EMDR = Eye Movement Desensitization and Reprocessing: Ein Fachbegriff, den Sie sich nicht merken müssen.